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Veranstaltungen in den neuen Räumen

China ist Gastland bei der Frankfurter Buchmesse. Die Buchhandlung Markus stellt deshalb am 13. Oktober 2009 um 20 Uhr vor …

Jan Philip Sendker, »Drachenspiele«, Blessing

Ein akribisch recherchierter China-Roman, der sowohl das Verständnis für die fremde Kultur mehrt als auch große Gefühle weckt Paul hat gelernt, mit dem Tod seines Sohnes zu leben. Geholfen hat ihm dabei Christine, die seine ganze Hoffnung für die Zukunft ist. Sie hatten geplant, auf der kleinen Insel Lamma vor Hongkong zusammenzuleben, doch Christine will davon nun nichts mehr wissen. Ein Wahrsager hat ihr und dem Mann, den sie liebt, eine düstere Zukunft vorausgesagt. Wie viele Chinesen ist Christine nicht religiös, jedoch sehr abergläubisch, und die Prophezeiung verunsichert sie zutiefst. Paul ist verstört und enttäuscht – er glaubt nicht an Schicksal oder die Macht der Sterne. Als Christine von ihrem während der Kulturrevolution verschollenen Bruder Da Long einen Brief erhält, in dem er dringend ihre Hilfe erbittet, fühlt sie ihre dunklen Vorahnungen bestätigt. Sie überwindet ihre Angst und macht sich zusammen mit Paul auf die Reise zu Da Long in ein Dorf nahe Schanghai, in dem Menschen und Tiere auf rätselhafte Weise erkranken und sterben. Paul, der rationale Westler, will der Sache auf den Grund gehen ? und kommt dabei einem von höchster Stelle gedeckten Verbrechen auf die Spur. Immer tiefer verstrickt er sich in ein Land, das er zu kennen glaubte und das ihm zunehmend fremder wird. Wie sehr er sich und die Menschen, die ihn um Hilfe baten, dabei in Gefahr bringt, bemerkt er zu spät. Die Prophezeiung scheint sich zu erfüllen. Pauls alte Gewissheiten gelten nicht mehr. »Ein Lesevergnügen und ein Muss für jeden, der sich für China interessiert und nicht nur Sachbücher liest.« (Deutschlandradio Kultur) Jan-Philipp Sendker, geboren 1960 in Hamburg, war von 1990 bis 1995 Amerika- und von 1995 bis 1999 Asien-Korrespondent des »Stern«. Nach einem weiteren Amerika-Aufenthalt kehrte er nach Deutschland zurück und arbeitete als Autor für den »Stern«. Er lebt mit seiner Familie in Potsdam. Bei Blessing erschien 2000 seine eindringliche China-Reportage »Risse in der Großen Mauer«, nach dem Bestseller »Das Herzenhören« folgte 2007 sein Roman »Das Flüstern der Schatten«.

Peter Richter, »Gran Via«, Goldmann, 11. November 2009, 20 Uhr

Eine pulsierende Metropole – spanische Vorkommnisse – und ein junger Deutscher auf der Suche nach dem Herz von Madrid Madrid in den Neunzigern, das ist ein Moloch voll finsterer Verlockungen und greller Existenzen. Verlockender und greller als das gut sein kann für einen jungen Deutschen mit romantischen Neigungen. Er will sich hier ein Jahr lang dem Studium der spanischen Kunst widmen und kommt sich schon nach wenigen Tagen vor wie im Inneren eines frühen Almodóvarfilms. Das ist erst erschreckend, dann aber auch sehr unterhaltsam, dann wiederum eher traurig, und oft alles zusammen. Peter Richter schickt seinen Helden auf eine spanische Reise, deren Wendungen immer dramatischer werden. Denn jenseits der berühmten Prachtstraße Gran Via verlaufen Pfade, die die Desillusionierung schon in ihrem Namen tragen. Eine Geschichte über schöne Kunst und öliges Essen, verblüffende Frauen und verschlagene Männer, Deutsche im Ausland und Verhältnisse, die ihnen spanisch vorkommen. Nicht jedoch über Flamenco und auch kaum über Stierkampf! Peter Richter wurde 1973 in Dresden geboren. Er studierte Kunstgeschichte in Hamburg und Madrid und arbeitet als Redakteur im Feuilleton der »Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung«. Peter Richter lebt in Berlin. Nach »Blühende Landschaften« und »Deutsches Haus« ist dies sein drittes Buch. »Ironisch und rasant ist Peter Richters Sprache, voll detailliert-pointierter Beobachtungen und Erlebnisse«, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Heinrich Steinfest, »Gewitter über Pluto«, Buchhandlung Markus im Miner’s Coffee, 12. 11. 2009, 20 Uhr

Ein Pornodarsteller, ein Strickwarenladen und der Urvogel Archaeopteryx ... Lorenz Mohn, ein Mann mit perfektem Körper und nicht ganz so perfekter Seele, begreift im vierzigsten Jahr seines Lebens, dass er selbiges radikal ändern muss und beendet seine Karriere als Pornodarsteller. Inspiriert vom Anblick einer Kollegin, die mit Vermeerscher Ruhe und Würde an einem Pullöverchen häkelt, eröffnet er einen Strickwarenladen. Geldgeberin ist die von Gerüchten umwehte Grande Dame der Wiener Unterwelt. Ihre einzige Bedingung für das zinslose Darlehen: es auf den Tag genau in sieben Jahren zurückzuzahlen oder aber an eben diesem 14. Juli 2015 ein Leben zu retten. Das ist auch der Tag, an dem die NASA-Sonde New Horizons den Planeten Pluto erreichen soll. Ein Zufall? Wohl kaum, wenn man den Namen von Mohns Strickwarengeschäft bedenkt: Plutos Liebe. Ein Sturm bricht los und reißt alle mit sich... Über den Autor: Heinrich Steinfest wurde 1961 in Australien geboren. Albury, Wien, Stuttgart das sind die Lebensstationen des erklärten Nesthockers Heinrich Steinfest, welcher den einarmigen Detektiv Cheng erfand. Heinrich Steinfest wurde mehrfach mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet. Eintritt 9,00 ?/ 7,00 ? ermäßigt Dr. Doris Maurer, 13.11.2009 Herbst-Neuerscheinungen Doris Maurer hat das Lesen und das Sprechen über Bücher zum Beruf gemacht. Seit 16 Jahren ist die Bonner Germanistin ständig auf Achse und stellt einer wachsenden Fangemeinde auf Vorträgen Bücher vor. Eine geschätzte Führerin durch den Berg von rund 85.000 Büchern, die jährlich neu in Deutschland erscheinen. Doris Maurer studierte Germanistik, Anglistik und Philosophie und war Lehrbeauftragte am Germanistischen Seminar der Universität Bonn. Sie ist Referentin bei Literaturkursen und eine gefragte Vortragsrednerin. Auch ist sie Sachbuchautorin, u. a. schrieb sie Biographien über Annette von Droste-Hülshoff und Charlotte von Stein. Gemeinsam mit Arnold E. Maurer veröffentlichte sie Arbeiten zum literarischen Italien, insbesondere Venedig. Freuen Sie sich auf einen unterhaltsamen Abend mit einem Streifzug durch den Bücherherbst. Dr. Doris Maurer stellt im Dachgeschoss der Buchhandlung Markus ihre Empfehlungen für Neuerscheinungen vor: Romane und Erzählungen, Kriminalromane, Biografien, Sachbücher, Lyrik und Anthologien sowie ausgefallene Kalender werden sachkundig und mit mitreißender Begeisterung den Zuhörern nähergebracht. Eintritt: 7,00 ? / 5,00 ? ermäßigt Benedict Wells, Spinner, Diogenes, 25. November 2009, 20 Uhr Eigentlich steht Jesper Lier die Welt offen: Mit dem Abi in der Tasche ist der Münchner gerade ins aufregende Berlin gezogen. Sein neues Leben hat der angehende Schriftsteller sich aber anders vorgestellt. Statt seine Freiheit zu genießen, baut er sich sein eigenes Gefängnis. Berlin, Berlin - die deutsche Haupt- und Szenestadt kann Zugezogene beflügeln - oder völlig verschlucken. Im Falle von Jesper Lier, dem 20-jährigen Romanhelden in »Spinner«, geschieht Letzteres. Dabei liegt das weniger an der Stadt als an Jesper selbst, der sich seit seiner Ankunft in der Metropole immer mehr in ihre Anonymität flüchtet. Benedict Wells ist mit 23 Jahren der jüngste Autor des Diogenes-Verlags. Wells wurde 1984 in München geboren. Mit sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayrische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Jobs. Sein vielbeachtetes Debüt »Becks letzter Sommer« erschien 2008. Den Roman »Spinner« begann er mit zwanzig zu schreiben. Geplant sind desweiteren Verlagsvorstellungen durch Verlagsleiter, Buchvorstellungen zur Buchmesse und vor Weihnachten, und und und und und und, ach ja, Bücher wollte ich auch noch verkaufen! Verlagsvorstellung Peter Hammer Verlag durch Verlegerin Monika Bielstein Der Peter Hammer Verlag, Wuppertal, wurde mit dem Kurt Wolff Preis 2009 ausgezeichnet. Er erhielt den mit 26.000 Euro dotierten Preis, »weil es ihm seit seiner Gründung 1966 gelungen ist, ein anspruchsvolles, vielfältiges Programm zu veröffentlichen«, heißt es in der Begründung. In der Begründung heißt es weiter: »Das mutige Engagement für Literatur aus Afrika und Lateinamerika zeichnet den Verlag besonders aus, zu nennen sind dabei Autorinnen und Autoren wie Gioconda Belli, Aniceti Kitereza, Ernesto Cardenal, Eduardo Galeano, Chinua Achebe oder Meja Mwangi. Einen herausragenden Platz im Verlagsprogramm nimmt Kinder- und Jugendliteratur ein mit Autoren und Illustratoren wie Wolf Erlbruch, Jürg Schubiger, Eva Muggenthaler oder Dolf Verroen. Diese Programm-Mischung des Peter Hammer Verlags erfüllt aufs Beste die Kriterien der Kurt Wolff Stiftung. Ausgezeichnet wird auch die jedem einzelnen Titel angemessene Ausstattung der Bücher.« Der Termin dieser Veranstaltung liegt noch nicht genau fest, weitere Informationen folgen.

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