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Friedrich Schorlemmer

Die Musikalität der Sprache, die er bei Martin Luther bewundert, beherrscht er selbst. Der große Reformator war Theologe und Prediger in Wittenberg- beides ist Friedrich Schorlemmer heute auch. Zu DDR-Zeiten Regimegegner und Bürgerrechtler, Träger des Friedenspreises der Deutschen Buchhandels (1993); er lebt und wirkt in der Lutherstadt. Als gewandter Gesprächspartner und temperamentvoller Erzähler hat er sich vor einigen Jahren bereits im Gespräch mit Dr. Rolf Wischnath in der Martin-Luther-Kirche präsentiert. Jetzt ist er anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Martin Luther Kirche wieder zu Gast in Gütersloh.

Auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde, der Buchhandlung Markus und des Literaturvereins spricht der Luther-Biograph am 7. Juni mit Rolf Wischnath über Martin Luther und über seinen Heimatbegriff. Friedrich Schorlemmer beschreibt seine Heimat -- in der DDR und im vereinigten Deutschland. Er ermutigt zur Suche nach einem Ort, an dem wir anerkannt und gebraucht werden, zum Bruch mit starren Denkmustern und zu menschlichem Respekt. Sein Buch ?Wohl dem, der Heimat hat? ist ein Plädoyer für das Besinnen auf tragfähige Werte und innere Gewissheiten. Wo ist meine Heimat, wo ist mein Zuhaus? Wo ich verstanden werde und wo ich verstehe. Wo ich verwurzelt und verpflichtet bin. Wo ich hinein- und wo ich hinausgewachsen bin. Heimat in einer Landschaft und einer Gemeinschaft, in einer Kirche und einem Garten, an einem Fluss und in einer Straße, in einem Buch und einer Melodie. In einem Traum.

Der Theologe und Publizist Schorlemmer erzählt von sich und einem Land, das es ihm nicht leicht gemacht, darin heimisch zu werden. Er porträtiert Menschen, die ihm viel bedeuten, und reflektiert Hoffnungen und Schmerzen der Jahre 1968 und 1989. Vehement wendet er sich gegen interessengeleitete Vergangenheitspolitik, die Gegenwartskritik unterlässt, wie gegen verlogene Verklärung, die alles Gegenwärtige bemäkelt. Wer nicht zur Versöhnung bereit ist, beschädigt sich selbst. Negative Gefühle, selbst den Hass zuzulassen, aber nicht herrschen zu lassen, befreit. Sich der Wirklichkeit mutig zu stellen, bei sich selbst anzukommen und über sich hinauszuwachsen, sieht er als Aufgabe an – als ein beglückendes Zusammenspiel. Als vergängliche Wesen sind wir hier nie ganz Zuhause; doch Menschenrecht und Menschenpflicht ist die unverwüstliche Hoffnung, die »die Welt als Garten« liebt, Sorge für eine gesunde Umwelt, friedlicheres Zusammenleben in mehr Gerechtigkeit, Abkehr von jeder Gier, Mühen um Gemeinschaft, in der der Einzelne gilt. »Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat«, sagte Nietzsche. »Friedrich Schorlemmer hat ein schönes Buch geschrieben, mit viel Herz und Gefühl, voller Bekenntnisse und Botschaften und voller Sorge um das Morgen des Garten Erde. Hier schreibt ein Autor, der Heimat hat, keiner, der nach Heimat sucht«, schrieb die Friedrich-Ebert-Stiftung, Berlin. »Ein ehrliches Buch, keine runde in sich abgeschlossene Abhandlung, geeignet Schorlemmers Sicht zu verstehen, ohne jede seiner Ansichten zu teilen«, hieß es in Leipzigs Neue. 

Über Schorlemmers Luther-Biographie »Hier stehe ich – Martin Luther« schrieb die Presse: »Kurzweilig, verständlich, lebensnah und teilweise polemisch«, so die Aachener Nachrichten. »[…] ein notwendiges Luther-Buch!«, sagte Das Parlament. »[…] sehr persönliche Exegese des prominenten Theologen«, hieß es im Deutschland-Radio. »Zwiesprache mit einem Leben – eine Hand- und Herzreichung; dem Autor glitzern geradezu die Augen in Schalkfreude über so viel gegenwärtig Irdisches, Menschliches. Ein Band zudem sehr gediegener Papierschwere, ausgezeichneter farbiger, kunstgeschichtlicher Bebilderung«, schrieb das Neue Deutschland. »Schorlemmer hat mit seinem Luther-Portrait ein phantastisches Buch geschrieben, ein schier unglaubliches Buch, eine Liebeserklärung über 500 Jahre hinweg. Eine Biographie, die Maßstäbe setzt«, so die Mecklenburgische & Pommersche Kirchenzeitung. »Schorlemmer hat diese Biografie mit viel Liebe und Leidenschaft nachgezeichnet. Entstanden ist ein Lebensbild, in dem Ein-Fühlung zum Aus-Ruf wird«, so die Lausitzer Rundschau. »Schorlemmer hat ein klar strukturiertes Buch vorgelegt in einem seinem Helden angemessenen kraftvollen Deutsch«, sagte der NDR. »[…] überaus kluges und einfühlsames Buch.« Buchjournal Winter »Der große Reformator ist inzwischen Hollywood-Stoff! Ein Buch zum Thema – am besten dieses!«, so RTV, das Fernsehmagazin 46/03.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Ein Büchertisch der Buchhandlung Markus ist eingerichtet.

Moderation: Pastor Dr. Rolf Wischnath

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Literaturverein Gütersloh und der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh

Dienstag, 7. Juni, 20 Uhr
Martin-Luther-Kirche
Eintritt frei, am Ausgang wird eine Spende erbeten

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